Beim Literaturkreis geht es diesmal um den Roman „Was vom Tage übrigblieb“ des britischen Literaturpreisträgers. Kazuo Ishiguro. Das haben die Teilnehmenden des Kreises im Dezember beschlossen. Das 1989 erschienene Buch wird allgemein zu den bedeutendsten Romane der britischen Nachkriegsliteratur gezählt und wurde erfolgreich mit Anthony Hopkins und Emma Thompson verfilmt. Während Ich-Erzähler James Stevens auf sein Leben als Butler zurückblickt, wird nicht nur seine persönliche Tragödie deutlich, es werden auch britische Geschichte und Selbstverständnis reflektiert.
Organisatorin Gudrun Wagner empfiehlt die Ausgabe mit dem Vorwort von Salman Rushdie und der Rede von Ishiguro anlässlich der Verleihung des Nobelpreises. Das Buch ist im Blessing-Verlag erschienen, der Roman selber hat 275 Seiten, doch auch die beiden anderen darin abgedruckten Texte seien sehr lesenswert.
Der Literaturkreis ist stets für neue Teilnehmer*innen offen. Die Anwesenden einigen sich jeweils auf das Buch, das am ersten Donnerstag des kommenden Monats Thema sein soll. Im Januar fiel dieser Tag auf einen Feiertag; der Kreis pausierte daher.

